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Informierte Obermeister, deutliche Worte, begründetet Forderungen, machbare Zukunft PDF  | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von: Helmer Pardun   
Sonntag, den 02. Oktober 2011 um 04:26 Uhr
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Informierte Obermeister, deutliche Worte, begründetet Forderungen, machbare Zukunft
Zur Lage der Fleischer und Fachgeschäfte
Ausbildungsmarkt, Nachwuchs, Fachpersonal, Bewerberzahlen
Nichtmitglieder, Neumitglieder, Finanzierung, Facharbeit
Verbandstag, Besuchsprogramm, Tourismusattraktionen
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Ein Gespräch mit den gastgebenden Obermeistern Jürgen Müller und Andreas Münch der Innungen Dresden und Meißen-Riesa-Großenhain zum kommenden 121. Deutschen Verbandstages in Radebeul/Sachsen

Radebeul (Helmer Pardun/1.10.2011) - "Neue Lösungen für aktuelle Probleme zu finden, das sind Aufgaben, die einen Betrieb wachsen lassen."


Deutliche Worte, begründetet Forderungen, machbare Zukunftsvorstellungen von informierten Obermeistern zur Lage der Fleischer-Fachgeschäfte und zu einer möglichen Neuorientierung im Handwerk sind das Ergebnis eines Gesprächs, das die SFIV-Pressestelle mit Jürgen Müller und Andreas Münch im Vorfeld des 121. Deutschen Verbandstages in Radebeul/Sachsen führte.

Verbandstag, Vorbereitungen, Erwartungen
- Einen Deutschen Fleischerverbandstag in der eigenen Region mit auszurichten ist ganze sicher auch dann eine große Aufgabe, wenn man betrieblich und beruflich gewohnt ist größere Ereignisse mit zu gestalten. Wie haben Sie als OM und Ihre Innungen sich darauf vorbereitet und was erwarten Sie vom Treffen der deutschen Fleischer in Radebeul zwischen Dresden und  Meißen?


MÜLLER: Wir als Innung Dresden, hatten ja die Ehre, bereits den Verbandstag 1997 in Dresden auszurichten. Nun, zum 121. Deutschen Verbandstages ist es uns eine Freude, der Deutschen Fleischerfamilie zu zeigen, wie sich das Fleischerhandwerk in Sachsen, in Dresden weiter entwickelt hat. In der Vorbereitung dieses Verbandstages wurde erst in den Innungen darüber gesprochen, dann gemeinsam mit den Kollegen von Meißen und auch mit dem Sächsischen Fleischer-Innungs-Verband überlegt, was und wie man etwas Gutes gestalten könnte

 Ich denke, dass diese Vorüberlegungen entsprechend auch gut abgeschlossen wurden. Wir sind jetzt dabei, die besprochenen Schritte bis hin zum Abschlussbuffet der Abendveranstaltung bei weiteren Treffen auch direkt am Ort des Tagungshotels aus der Planung in die Ausführung umzusetzen.

Ganz allgemein geht der Trend im erfolgreichen Fleischerfachgeschäft auch im Bereich unserer Innungen zu einer immer stärkeren und kreativen Veredlung der Produkte und deren Vielfalt. Schon der Kunde kommt mit ganz anderen Erwartungen heute in unsere Geschäfte und wir müssen diesen entsprechen. Aus Sicht der Innung Dresden und unseres heimischen Fleischerhandwerks wollen wir mit all den vielen auch touristischen Attraktionen und Besuchern aus aller Herren Länder bei uns,  einem deutschen Verbandstag ganz besonders einen Schwerpunkt setzen zwischen kulinarischer Regionalität und Internationalität.

Ganz wichtig war es schon bei all den vorbereitenden Gesprächen von Anfang an, möglichst viele Kollegen für dieses große Fleischertreffen in Radebeul zu begeistern, damit auch sie verstehen, dass hier etwas ganz Besonderes stattfinden wird.

MÜNCH: Für unsere Innung im Meißner Land ist es natürlich ebenso eine Ehre, in diesem Fall zum ersten Mal, einen großen deutschen Verbandstag mitgestalten zu können. Insbesondere sehen wir auch, dass es ein besonderer Verbandstag ist, in dessen Verlauf ein neues Präsidium gewählt wird. So dass man sagen kann, dass von diesem Verbandstag ausgehend, Zukunftsarbeit für die kommenden Jahre mitbestimmt wird.

Für uns in der Innung war's auch ein kurzes Innehalten, nochmal darauf zurück zuschauen was sich in letzten 20 Jahren, seitdem wir umstrukturieren konnten, alles verändert hat. Und etwas davon möchten wir auch bei diesem Verbandstag den Kollegen herüber bringen. Wir denken, dass sich das am besten augenscheinlich und geschmacklich mit einem Abendbuffet regionaler und überregionaler Spezialitäten machen lässt, an dessen Zusammenstellung wir derzeit arbeiten.

 

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