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| Fleischer Verbandstag: Motto "Verlässlichkeit" | | Drucken | |
| Geschrieben von: Helmer Pardun |
| Sonntag, den 02. Oktober 2011 um 04:17 Uhr |
DFV Einladung zum Deutschen Verbandstag, Grußwort und Interview mit OM Jügen Müller, Innung Dresden, und Andreas Münch, Innung Meißen-Riesa-GroßenhainDresden (1.10.2011) - Nun ist aus zuverlässiger Quelle, knapp eine Woche vor Beginn des Deutschen Fleischerverbandstages im sächsischen Radebeul, allmählich auch durchgesickert, dass dieser Verbandstag, ebenso wie seine Vorläufer, ein eigenes Motto haben wird. In einer von der DLV Pressestelle unserer Redaktion zugeleiteten Erklärung, die auch heute wortwörtlich in einer führenden süddeutschen Fachzeitschrift veröffentlicht ist, werden zunächst zwei Einladungen ausgesprochen. „Der Deutsche Fleischer-Verband lädt seine Delegierten, Freunde und Partner zur Matinee des Fleischerhandwerks am 9. Oktober 2011, 11.00 Uhr, im Congress Center des Radisson Blu Park Hotels in Radebeul. Die Delegierten unserer Landesverbände sind darüber hinaus geladen zur Mitgliederversammlung an gleicher Stätte, am 10. Oktober 2011, 9.00 Uhr.“ Verbandstagsmotto "Verlässlichkeit" Und dann folgt das Motto dieses 121. Deutschen Fleischer-Verbandstages: "Verlässlichkeit" mit eine Begründung, die ausführt, gerade jetzt wäre "d i e Tugend gefragt, die der verunsicherten Wirtschaft und der führungslosen Gesellschaft Orientierung gibt", nämlich die Tugend "Verlässlichkeit." Wir werden den Text von Einladung und Erklärung zum Verbandstag im nächsten Beitrag ungekürzt und auch unkommentiert in voller Länge wiedergeben. Zwei weitere Texte wurden im Zusammenhang mit dem Deutschen Verbandstag veröffentlicht. Es ist zum einen das Grußwort der beiden Obermeister der gastgebenden Innungen Jürgen Müller, Innung Dresden, und Andreas Münch, Innung Meißen-Riesa-Großenhain. Und zum zweiten ist es ein Interview mit diesen beiden Obermeistern, die die SFIV-Pressestelle in Absprache mit den Journalistenkollegen der Redaktion von DER METZGERMEISTER mit Jürgen Müller und Andreas Münch geführt hat. Beide Texte, das Grußwort und das Interview sind am 1.10.2011 in der Ausgabe 39/2011 im Wortlaut in DER METZGERMEISTER erschienen. Wir werden beides ebenfalls als einzelne Beiträge in unserer Originalfasssung und in ganzer Länge veröffentlichen. Wir empfehlen allen Kollegen, diese Texte sorgfältig zu lesen, denn schon die Überschriften, die die Redaktion von DER METZGERMEISTER für beide Beiträge gewählt ha, weisen darauf hin, dass es in den Aussagen der beiden Obermeister um mehr geht, als um reines gesellschaftliches Geplauder angesichts eines gewichtigen Großereignisses im deutschen Fleischerhandwerk auf sächsischem Boden. Aus dem Grußwort "Heute zeigt sich auch in unseren Regionen das traditionelle Fleischerhandwerk in seiner hochmodernen marktgerechten Form. Im Laufe der neueren Geschichte unsrer Innungen haben sich Ziele, Zwecke und Schwerpunkte unsrer Arbeit stets zeitgemäß weiterentwickelt und gewiss auch Schwerpunkte verlagert. Anforderungen und Aufgaben einer Innung waren in den 1990er Jahren zu Zeiten der Neustrukturierung des Fleischerhandwerks andere als in den Zeiträumen der weiteren Konsolidierung in den Jahren um die Jahrtausendwende bis hin zum vollständigen Verständnis auch unserer Branche in jüngster Zeit als umfassender Dienstleister am Kunden für genussvolle zwar, dennoch ausgewogene Ernährung."Aus dem Interview OM Jürgen Müller: "Die Lehrlingszahlen sind in letzten Jahren dramatisch gesunken und damit die offenen Stellenangebote sowohl im Ausbildungsbereich wie im Personalbereich insgesamt drastisch gestiegen. Unsere sächsischen Innungen und Obermeister insgesamt haben nach Überlegungen unseres Landesinnungsverbandes mit unserer Unterstützung angefangen, neue Wege und Möglichkeiten zu durchdenken auch mit deren schwieriger Umsetzung angefangen. Wir können als Betriebe nicht mehr nur auf die normalen Schulabgänger als Berufsanfänger warten, wir müssen als Fleischerhandwerk auf diejenigen Personen zu gehen, die sich auch zu einem späteren Zeitpunkt ihrer beruflichen Karriere für eine Arbeit im Fleischerhandwerk, und hier insbesondere im Verkauf, interessieren." OM Andreas Münch: "Eines ist klar, auch wenn dieser Gedanke im Fleischerhandwerk noch sehr jung ist, wir müssen viel stärker betonen, dass Innungen zwar immer noch traditioneller Weise als sozialer Mittelpunkt eines gemeinsamen Handwerksgedankens da sind, aber mittlerweile in ihrem jeweiligen Maßstab auch moderne Leistungszentren für die Mitglieder selbst geworden sind. Hier gibt es gebündelt Informationen, Rat, Leistungen und Dienste, die man in dieser Kombination woanders und im Einzelfall selten oder gar nicht bekommen kann. Allerdings müssen wir als Innungen und auch der Verband zum besseren Verstehen dieser modernen Bedeutung von Innung für die Mitglieder aber auch zur Gewinnung von Neuen auf diesen Dienste-Leistungs-Gedanken noch viel stärker hin arbeiten. Dieser Gedanke, oder diese Idee, in einfacher Form vorgetragen, könnte manchen abseits stehenden Betrieb den Innungen wieder nahe bringen." "Beide Obermeister erwarten sich vom Verbandstag", so DER METZGERMEISTER, "zukunftweisende Entscheidungen und klare Worte an die Politik sowie an das Handwerk." Das Grußwort ist Betitelt: "Die Besinnung auf unser Handwerk",das Interview hat den Titel: "Kämpfer suchen nach Lösungen." |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Oktober 2011 um 04:25 Uhr |





DFV Einladung zum Deutschen Verbandstag, Grußwort und Interview mit OM Jügen Müller, Innung Dresden, und Andreas Münch, Innung Meißen-Riesa-Großenhain
Zwei weitere Texte wurden im Zusammenhang mit dem Deutschen Verbandstag veröffentlicht. Es ist zum einen das Grußwort der beiden Obermeister der gastgebenden Innungen Jürgen Müller, Innung Dresden, und Andreas Münch, Innung Meißen-Riesa-Großenhain. Und zum zweiten ist es ein Interview mit diesen beiden Obermeistern, die die SFIV-Pressestelle in Absprache mit den Journalistenkollegen der Redaktion von DER METZGERMEISTER mit Jürgen Müller und Andreas Münch geführt hat.
"Heute zeigt sich auch in unseren Regionen das traditionelle Fleischerhandwerk in seiner hochmodernen marktgerechten Form. Im Laufe der neueren Geschichte unsrer Innungen haben sich Ziele, Zwecke und Schwerpunkte unsrer Arbeit stets zeitgemäß weiterentwickelt und gewiss auch Schwerpunkte verlagert. Anforderungen und Aufgaben einer Innung waren in den 1990er Jahren zu Zeiten der Neustrukturierung des Fleischerhandwerks andere als in den Zeiträumen der weiteren Konsolidierung in den Jahren um die Jahrtausendwende bis hin zum vollständigen Verständnis auch unserer Branche in jüngster Zeit als umfassender Dienstleister am Kunden für genussvolle zwar, dennoch ausgewogene Ernährung."