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| Kammer- und Landeswettbewerb 2011 | | Drucken | |
| Geschrieben von: Helmer Pardun |
| Samstag, den 17. September 2011 um 22:10 Uhr |
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Leipzig (Helmer Pardun/16.9.2011) - Vier Fleischer, weitere zwei hatten kurzfristig abgesagt, und sechs Fachverkäuferinnen aus den drei sächsischen Kammerbezirken Dresden, Leipzig, Chemnitz bestritten vom 11.-12. September mit sehr guten Ergebnissen den diesjährigen Kammer- und Landeswettbewerb im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Borsdorf der Handwerkskammer zu Leipzig. Landessiegerin bei den Fachverkäuferinnen wurde Alexandra Sindermann, Landessieger bei den Fleischern wurde Eric Fröde. Eine genaue Aufstellung zu allen Teilnehmern gibt es am Ende des Berichtes in einer Übersicht. Bilder zum Wettbewerb, auch zum Herunterladen, gibt es eine ganze Menge, sowohl am Textende als auch bei fotocutter.de => hier die Teilnehmer und => hier die Arbeiten (Ausschnitte).
Die Landessiegerin Alexandra Sindermann, Kammerbezirk Dresden, hat ihre Ausbildung in der Fleischerei Peter Lippmann - Inhaberin Beate Clauß, Österreicher Straße 35, 01279 Dresden absolviert. Der Landessieger Eric Fröde, Kammerbezirk Dresden, hat seine Ausbildung bei den Dürrröhrsdorfer Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Ziegeleistraße 8, 01833 Dürrröhrsdorf absolviert. Insgesamt waren zum Wettbewerb angereist aus dem Kammerbezirk Chemnitz als Fachverkäuferinnen Aline Wacke und Robert Naumann als Fleischer. Aus dem Kammerbezirk Leipzig kamen Fachverkäuferin Susanne Weber und Fleischer Filip Fischer. Aus dem Kammerbezirk Dresden meldeten sich zum Wettbewerb als Fachverkäuferinnen Janine Finsterbusch , Alexandra Sindermann, Eileen Lahmer, Elisa Diedeck und als Fleischer Andreas Salowsky sowie Eric Fröde. Gerhard Walde, Stlellv. LIM und Vorsitzender des SFIV-Berufsbildungsausschusses über den Eindruck zum zweitägigen Wettbewerb aus Sicht des Bewerterteams: „Insgesamt ist der Einduck in diesem Jahr wiederum sowohl von den Anmeldungen her, obwohl kurzfristig noch zwei Absagen kamen, wie auch von den Leistungen her ein positiver. Es gab in den einzelnen Disziplinen durchaus bemerkenswerte Unterschiede, aber Ausreißer vor allem nach unten gab es keine. Insbesondere ist uns von Seiten des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbandes wichtig, dass gerade die Stimmung der Teilnehmer untereinander, aber auch zwischen allen Beteiligten, Bewertern und jugendlichen Wettbewerbern, eine sehr gute ist. “ Der Leistungsgedanke und der Vergleich von Können und Kenntnis im Wettbewerb sei, so Walde weiter, die eine Säule dieser Jahresveranstaltung, der Informationsaustausch in der wettbewerbsfreien Zeit, zum Beispiel beim abendlichen gemeinsamen Buffett, die zweite. Hinzu komme, dass in Borsdorf ein Arbeitsumfeld und ein Atmosphäre herrsche, wo man sehr gut und in der Sache gerecht eine solche Veranstaltungen durchführen könne. „Ich freue mich ganz toll“, sagte Landessiegerin Alexandra Marion Sindermann, Kammerbezirk Dresden, nach ihrem Erfolg im Wettbewerb, „dass sich die Vorbereitungen und auch die Zeit, die wir in der Fleischerei bekamen, so gut umgesetzt haben. Man wird bei so einem Wettbewerb immer wieder selbst bestätigt. Ich habe immer damit gerechnet, vorn dabei zu sein. Aber als Siegerin ist es natürlich besonders schön. Jetzt müssen wir uns für den Bundeswettbewerb wieder genau so dahinter klemmen, dann wird es auch da sehr gut werden.“ Ähnlich drückt es Landessieger Eric Fröde, ebenfalls Kammerbezirk Dresden, aus: „Ich finde das für mich alles ganz wunderbar. Die Kollegen haben mich sehr gut unterstützt und mein Ausbilder hat mich sehr gut vorbereitet. Das hat sich gelohnt. Ich denke, dass man sich jetzt genau so gut auf alles Weitere vorbereiten wird. Ich freue mich über den Landessieg und denke, dass es in diesem Jahr noch genauso gut weiter geht.“ Angesprochen auf die Ausrichtung des sächsischen Landeswettbewerbs auf die Bedingungen und Vorgaben der bundesdeutschen Veranstaltung, sagte Walde, dass man in jedem Jahr, so auch diesmal wieder, versucht habe, die Erkenntnisse aus früheren Veranstaltung in den diesjährigen Landeswettbewerb einfließen zu lassen. Nur so könne sich während und nach einem Wettbewerb zeigen, wie und woran man mit den Landessiegern zur Vorbereitung auf die deutsche Veranstaltung noch zu arbeiten hätte. Die Ergebnisse in diesem Jahr hätten gezeigt, dass bei den Landessiegern hierfür sehr gute Ansätze gegeben seien, um bei entsprechend konzentrierter Vorbereitung in der kommenden Zeit und genügend Freiraum dazu auf Bundesebene wieder ganz weit vorn dabei sein zu können. Am Ende der Veranstaltung stand eine gemeinsame Frage an beide Landessieger mit der Bitte um eine einprägsame Antwort zum Schluss. Frage:„Alle die hier heute teilgenommen haben, stehen mittlerweile im Beruf, hatten zuvor ja in beruflichen Prüfungssituationen schon starke Leistungen erbracht. Das hat auf viele heutige Lehrlinge auch eine gewisse Vorbildfunktion. Was würden Sie, jetzt als Landessieger, ihren Kollegen mit auf den Weg geben?“ Kammerbezirk Chemnitz Kammerbezirk Dresden Kammerbezirk Leipzig Weitere Bilder zum Wettbewerb, auch zum Herunterladen, bei fotocutter.de => hier die Teilnehmer und => hier die Arbeiten (Ausschnitte). |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. September 2011 um 06:47 Uhr |





„Ich mag meinen Beruf und ich mag meine Arbeit“ – Zehn Fleischer und Fachverkäuferinnen bestritten den diesjährigen Wettbewerb - Landessiegerin ist Alexandra Sindermann, Landessieger Eric Fröde
